Kitchen Impossible

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      soeben ein Aha-Erlebnis:
      Marika édes lacht laut auf und ruft mich herbei, denn T.M. muss einen ungarischen Eintopf einer 90-jährigen Donauschwäbin nachkochen - und sie könnte es sofort, also besser als T.M.: bableves (Bohnensuppe) mit Galuska (Nudeln, geröstet, dann gekocht).
      jetzt muss ich schaun ….
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      f.p. schrieb:

      soeben ein Aha-Erlebnis:
      Marika édes lacht laut auf und ruft mich herbei, denn T.M. muss einen ungarischen Eintopf einer 90-jährigen Donauschwäbin nachkochen - und sie könnte es sofort, also besser als T.M.: bableves (Bohnensuppe) mit Galuska (Nudeln, geröstet, dann gekocht).
      jetzt muss ich schaun ….


      Und dazu noch ungarische Marillenfleckerl oder so ähnlich Er muß bei der Oma von Chjrstoph Kunz's Freundin kochen die aus Ungarn stammt. Ihre Kommentare sind der Knaller.
      … und nun hab' ich's mir auch angeschaut:
      die Köchin heißt auch Mari ….
      und sie sieht der Rozsinéni, selig, meiner Marika édes so ähnlich ….
      Herrlich, wie sie T.M.s Versuche kommentiert.
      und selbst ich verstehe nicht, warum T.M. kein Paprika édes verwendet, dass doch so offensichtlich im Original enthalten war!
      Ich glaube nicht, dass T.M. die Jury überzeugen kann.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      4,4 Punkte für T.M. - das ist selbst Marika édes zu hart.
      Ihr Kommentar, als ich's angemessen fand: "ja, hätt'st du's denn besser gewusst?" - ja freilich, ich hab's ja in vielen Jahren von Marika édes gelernt!
      die familiäre Atmosphäre gefiel uns - erinnerte uns an unsere donauschwäbische Familie hier und vor allem an die vielen Besuche in Vecsés ….
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      zu den Marillenfleckerl:
      Marika édes macht sie lieber als Knödel - die kann man nämlich viel besser in den angerösteten Semmelbröseln rollen.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      Kunz muss also in Wien Reisfleisch fürs Personal kochen.
      Na ja.
      Aber mir gefiel, was er an Zutaten kaufte: z.B. Schulter vom Mangalica!
      und was mir gar nicht gefiel:
      er prustet durch die Lippen - nicht nur in Grippe-Zeiten, zumal in der Küche, ein No go!
      und er schmeckt mit den Fingern ab!! - das darf nicht einmal Hinz und Kunz in jeder Kantine!!
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      und T.M. muss noch einmal Gnocchi-Teig machen - bei Küchenchef Sylvio Germann bei Andreas Caminada im Grand Hotel Bad Ragaz (dieses dekadente Ambiente braucht kein Mensch!), und wieder macht er den gleichen Fehler: zu viel Mehl.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „f.p.“ ()

      TM soll traditionelle Zypern-Küche nachkochen und scheitert kläglich.
      das wäre ja nicht weiter schlimm.
      Aber heute hat er nur genervt.
      arrogant, sich selbst grotesk überschätzend und gegenüber der charmanten Köchin sogar übergriffig.
      da mag man nimmer zuschauen.
      Marika édes ruft mich herbei, wenn die Gäste ihr Urteil fällen.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      da kam TM ja noch glimpflich davon.
      und jetzt die Überraschung: TM schickt Franz Keller nach Burgund und lässt ihn den Klassiker Boeuf bourguignon machen! Das ist großherzig von TM, denn da wird Keller brillieren und viele Punkte bekommen.
      Bin gespannt!
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      Hab mir es heute auch mal von Beginn angeschaut. Franz Keller gehört ja wirklich zu den großen Köchen, einer mit Substanz.
      Wie schön, dass man ihn ins Burgund geschickt hat, da ging mir gleich das Herz auf. Nuits-Saint-Georges liegt sehr nett eingebettet, viele bekannte Weingüter rund herum. Das Boeuf bourguignon sah bei beiden Köchen dermaßen gut aus, ich hab schon so lange keines mehr gemacht, das hat mich jetzt wirklich angemacht. Ich hatte auch vergessen, dass man beim Originalrezept Perlzwiebeln, Speck und Champignons mit am Start hat. Mmh.
      Ansonsten Mälzer auf Zypern, da hatte er zu viel gebechert am Vortag und gab sich enorm lässig un großmaulig. Am Markt beim Einkaufen hat er den Kater mit vielen kleinen Zivania nochmal aufgewärmt. Nur so kann man die peinliche Anmache seiner Gastgeberin verstehen. Außerdem hat er die Weinblätter ziemlich schlampig nachgekocht. Am Vortag hatte er genau noch auf dem Plan, was er geschmeckt hatte. Das kann er besser.
      Bei seiner 2.Herausforderung durfte er im Lande bleiben und hat im schwarzen Adler gekocht. Poularde im Salzmantel, feine Gemüse und Lauchgratin. Da hat er sich dann ganz gut geschlagen, die üblichen verbalen Ausraster, wenn was nicht klappt, inklusive.

      Franz Keller musste dann nach Spanien, da tat er mir wirklich leid. Dieses Gericht hab ich nun so gar nicht verstanden und kann es mir auch geschmacklich in der Komposition gar nicht vorstellen. Garnelen in Teriyakisauce mariniert, ein Gelee aus Garnelenkarkassen und Mirin, irgendwelches Mandelgedöns und weißen Knoblauch, Lauchröllchen und Oblaten mit Nougattröpfchen. Dann noch Mandelblütchen drauf, die Keller am Markt nicht gekriegt hatte, und dafür andere Blumen eingekauft hatte, die giftig gewesen sein sollen. =O

      Tim Mälzer hat dann tatsächlich in Summe noch knapp gewonnen.
      Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne gehauen!
      Ich habe das Mandelgericht auch nicht verstanden. Aber es machte deutlich, warum Franz Keller sich aus diesem verqueren Kochzirkus ausgeklinkt hat. Fallende Mandelblüten im Frühjahr würde ich gerne besonders fotografieren, aber nicht nachkochen.
      Welche Bedeutung hat die Garnele ?
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      chilli schrieb:

      Ich habe das Mandelgericht auch nicht verstanden. Aber es machte deutlich, warum Franz Keller sich aus diesem verqueren Kochzirkus ausgeklinkt hat. Fallende Mandelblüten im Frühjahr würde ich gerne besonders fotografieren, aber nicht nachkochen.
      Welche Bedeutung hat die Garnele ?

      da gab's nichts zu verstehen!
      zu erwarten, dass irgendjemand die Hirn- und Kochgespinste nachvollziehen könne, die sich Dacosta jahrelang ausgeschwitzt hat, ist hinterf….
      Bemerkenswert: Dacosta und vor allem sein glatzköpfiger Bodygard übertreffen an Arroganz selbst TM noch meilenweit.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      Haendlmaierin schrieb:

      Ansonsten Mälzer auf Zypern, da hatte er zu viel gebechert am Vortag und gab sich enorm lässig un großmaulig. Am Markt beim Einkaufen hat er den Kater mit vielen kleinen Zivania nochmal aufgewärmt. Nur so kann man die peinliche Anmache seiner Gastgeberin verstehen.

      Aber bei der "Nachbesprechung" war er doch wohl halbwegs nüchtern und entblödete sich nicht, Franz Keller direkt zu fragen: "hattest du was mit ihr?"
      btw - da fällt mir ein herrlicher Sketch der Münchner Lach- und Schießgesellschaft ein, ist schon ein paar Jährchen her:
      ein 3.klassiger deutschtümelnder Autor hatte den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten, und in der Laudatio wurde dessen "zuchtvoller Umgang mit der deutschen Sprache" gewürdigt. H.J. Diedrich ließ sich diesen Satz auf der Zunge zergehen: ".... zuchtvoller Umgang - was meinte der Laudator bloß??" Darauf Dieter Hildebrand: "Ach, er hatte nichts mir ihr!"
      … und wie steht's jetzt um TM's Kochkunst??
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      übrer TM und seine Entgleisungen kann ich nur noch milde lächlen. Dass in Küchen kein zurückhaltender Ton herrscht, ist bekannt. Offenbar verinnerlicht man diese Ausdrucksweise und Vox macht sich das gerne zunutze.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      f.p. schrieb:


      Aber bei der "Nachbesprechung" war er doch wohl halbwegs nüchtern und entblödete sich nicht, Franz Keller direkt zu fragen: "hattest du was mit ihr?"
      ...........
      … und wie steht's jetzt um TM's Kochkunst??

      Hast du gesehen, was die beiden gepichelt hatten, den ganzen Abend über? Weißwein, Rotwein, zum Ende sah man im Glas etwas rotgoldenes...
      Franz Keller ist auch kein Kostverächter. Im Burgund hat er ganz schön hingelangt, man sah ihn mehr mit dem Glas in der Hand, als beim Essen zubereiten. Ich hatte noch kurz die Sendung danach an, ein kleines Porträt von ihm. Da meinte er, dass er Fleisch als Beilage sehen würde und sonst nur noch seine eigenen, auf dem Hof langsam gezüchteten Tiere essen würde.
      Er würde sich nicht mit Antibiotika vergiften wollen.
      Wenn er jeden Tag zwei fette Zigarren raucht und die Menge an Alk zu sich nimmt, hat er meiner Meinung nach bereits ausreichend Gift am Start.
      Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne gehauen!

      Haendlmaierin schrieb:

      Wenn er jeden Tag zwei fette Zigarren raucht und die Menge an Alk zu sich nimmt, hat er meiner Meinung nach bereits ausreichend Gift am Start.

      jenseits 70 ist's einem ziemlich wurscht, an welchem Gift man zugrunde geht ….
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      f.p. schrieb:

      Haendlmaierin schrieb:

      Wenn er jeden Tag zwei fette Zigarren raucht und die Menge an Alk zu sich nimmt, hat er meiner Meinung nach bereits ausreichend Gift am Start.

      jenseits 70 ist's einem ziemlich wurscht, an welchem Gift man zugrunde geht ….

      Eben, da macht das Antibiotika im Fleisch auch keinen Schaden mehr. ;)
      Die meisten Hühner werden schon als Eier in die Pfanne gehauen!
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