Ostfriesland, Di 6.11.18: Lea

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      Lea - fest verankert in der Erde!

      Ostfriesland ist schön, Ostfriesland ist lebenswert, Ostfriesland ist liebenswert und Ostfriesland muss sich keine Sorgen machen: Lea bleibt!

      Die jüngste Teilnehmerin in dieser Dinnerwoche hat bereits ein Austauschjahr in den USA durchgemacht. Wahrscheinlich, irgendwo in den hippen Bundesstaaten so mitten drin im Kontinent, so in der Nähe des Weizengürtels! Vielleicht auch nicht, doch ihr reicht diese Zeit im Ausland, dazu noch die wochenlangen Urlaube im Ausland und schon steigt wieder das Heimweh nach der Nordseeküste. Sie ist ein erdverwurzelter Familienmensch und möchte diese Eigenschaft auch an ihrem Dinnerabend präsentieren.

      Nix da, von wegen die jungen Wilden machen in der Küche alles anders! Nö, bei der Lea kann auch Opa und Oma unangemeldet zum Essen kommen ohne mit großen Neuerungen konfrontiert zu werden. Die modernste Zutat bei diesem Dinner: der Kürbis! Für diese Zutat musste erst einmal Amerika entdeckt werden.

      Manchmal wirkt aber zu viel Bodenständigkeit auch etwas langweilig und zu viel Tradition am Herd etwas rückwärtsgewandt. Lea gelingt es leider nicht diesen Eindruck zu mildern, dafür ist sie in der Küche einfach zu unerfahren. Es scheint ihr ein wenig die Möglichkeit zu fehlen, die Gerichte zu variieren und mit den Zutaten etwas zu spielen. Schade für den Moment, in der Zukunft kann sich die Sache noch komplett anders entwickeln!

      Alleine das Rezept für die Teecreme, wahrscheinlich eine Familientradition, darf gerne für immer ein Geheimnis bleiben!

      Apero: irgendwie mit Granatapfel und schön rosa!

      Vorspeise: viele Krabben haben den Weg in eine Sülze gefunden. Etwas Gewürz und Essiggürkchen finden großen Anklang bei den Gästen. Eine Scheibe Schwarzbrot sättigt und etwas grüner Salat bringt die Frische!

      Hauptgang: ein wenig sieht das Fleisch wie große Stücke Gulasch aus. Etwas faserig und dunkel an der Unterseite findet das Schweinefleisch seinen Platz auf dem Teller. Der Saucensud wird mit Mehl abgebunden und die meisten Beilagen in Gläsern eingesperrt. Gurke, Kürbis und rote Bete wirken zwar eher wie ein Salat, sollen aber zur ostfriesischen Tradition gehören!

      Dessert: Torte und grisselige Creme! Schade, ich mag keine Rosinen!

      Eine nette Dinnerrunde trifft auf eine nette Gastgeberin! 32 Punkte sprechen die Sprache des Friedens und lassen hoffen, wir haben uns auch den Rest der Woche noch lieb!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Emanuelle99“ ()

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      Nudelbert schrieb:

      oder er hat einfach keine Ahnung


      Künstler eben.
      Ich erinnere mich auch an einen schreibenden Künstler, der in Ostfriesland lebt, jedoch für die Pfalz? oder Saarland? angetreten war. Der verfolgt mich ;)

      Ich hab das Dinner nur im Schnellgang verfolgen können. Das, was ich wahrgenommen habe, wären 7 Punkte wert gewesen. Gegessen hätte ich die Krabben sehr gerne.

      Ist es in Ostfriesland üblich, dass der Schweinebraten in diesen großen Stückchen zubereitet wird? Die Stückchen am Montag haben mir besser gefallen
      Wenn du Frieden willst, putz deine Reisschale
      (aus China)

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      Mar-Len schrieb:

      st es in Ostfriesland üblich, dass der Schweinebraten in diesen großen Stückchen zubereitet wird?


      Ich bin mit der Gegend nicht so vertraut, aber ich habe vergangenen Sommer beim NDR in der "Nordstory" mal einen Beitrag
      gesehen, da wurde Snirtjebraten von einer "Oma" zubereitet - das war ein großes Stück aus dem Schweinenacken.
      Mit der Suchmaschine findet man sicher ausreichend Hinweise. Ich war über die fast schon "mundgerechten" Bratenstücke
      am Montag eher überrascht, positiv überrascht :D Bert
      Ich habe einen starken Willen - wann ich net will, will ich net! :verlegen:
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