Düsseldorf/Neuss Do 10.1.19: Sandra

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      Kleines Kuechenlatinum schrieb:

      Dessert mit grob gehackter Kuvertüre drauf. :cursing:
      Ok, sie hat es erklärt, soll halt schmecken wie bei Oma.
      Für mich dennoch sehr grenzwertig.
      Für Schokokuchen und ähnliches verwende ich lieber einigermaßen hochwertige Zartbitterschokolade mit min. 70% Kakaoanteil.


      Bei Oma gab es halt immer diese schon etwas ältere Kuvertüre die noch im Vorratsschrank herumlag und diesen netten weißen Hauch hatte....nur mit dieser Zutat bekommt die Herrencreme das richtige Aroma!

      f.p. schrieb:

      Sandra kocht mit einer gehörigen Portion Ehrgeiz - doch wie groß ist ihr Können?
      diese Frage stellte sich während ihrer Küchenarbeit mehrmals, aber ihr gelang auch immer mal wieder eine passende Antwort.
      so bleibt am Ende die Frage: wie schmeckte es den Gästen?
      Christian meckerte erstmals deutlich: ihm schmeckte der Meerrettich-Schaum nicht. wie bitte?
      ich fürchte, heute wird erstmals in dieser Woche taktisch gewertet.
      von mir bekommt Sandra 8-9 Punkte.


      Ich meine, sie hat ihr Dinner zerquatscht. Wenn sie ab und einfach nur serviert und die Gäste in Ruhe hätte essen lassen, hätte sie sich einen großen Gefallen getan. Das ständige Hinweisen auf das Probekochen und die kleinen Katastrophen, die sie dann aber
      doch gemeistert hat, ware sicher für die Gäste auch nicht so einfach zu verarbeiten.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      Sandra - kein Brownie ist auch keine Lösung!

      Sandra nimmt den Kampf auf, den Kampf mit der ungeliebten Schupfnudel, den Kampf mit Omas Herrencreme und insbesondere den Kampf mit den Grundzutaten eines Brownieteiges. Es sind die kleinen Dinge die so manchen Teig ruinieren! Zutaten müssen genau abgewogen werden, alle Bestandteile zu einer homogenen Masse zusammengeführt und dann bei richtiger Temperatur gebacken werden! Ach, es ist eine Last mit dieser Backerei!

      Doch Sandra, sie meistert die Gefahr! Sie kichert sich routiniert durch kleine Pannen und plaudert sich durch angespannte Küchensituationen. Immer findet sie eine kleine Lücke, im strammen Küchenplan, um über ihre Flitterwochen, ihre Hochzeit, ihre Sandkastenliebe und und und.... zu informieren. Das Kamerateam freut sich, an diesem Abend sind keine bohrenden Fragen notwendig, der Informationsfluss läuft! Sollte Sandra damit ihre Nervosität besser in den Griff bekommen haben, es sei ihr gegönnt.

      Das Essen wird bald fertig sein, der Tisch ist eh schon gedeckt und beim helfenden Ehemann sind alle Tränen getrocknet, die Dinnerspiele können beginnen!

      Apero: irgendwas mit Gurke und Gin! Die Gäste fühlen sich geschmacklich gut versorgt und zeigen sich erfrischt!

      Vorpeise: Scheiben von der roten Bete unterlegen eine Rucolaschicht. Grazil auf den Salat drapiert, eine Ziegenkäsepraline. Da findet man Blütenblätter, Johannisbeergele und einen herzhaften Meerrettichschaum. Die Gäste scheinen recht zufrieden zu sein.

      Hauptgang: ein "starkes" Reh kommt da auf den Teller. Die Farbe wunderschön und geschmacklich unterstützt von einer kräftigen Soße. Sandra besiegt ihre Angst vor der Schupfnudel und ergänzt den Hauptgang mit Spitzkohl. Lecker!

      Dessert: es ist 1950, durch Deutschland schwappt eine kleine Fresswelle und bringt so manch eigenartige Speise hervor! Ihren zeitlichen Höhepunkt dürfte die Herrencreme bereits überschritten haben, doch in manchen Regionen erkämpft sie sich noch immer einen Platz auf dem familiären Esstisch! Es sei ihr gegönnt, doch es wäre auch kein Problem würde sie endgültig in Vergessenheit geraten! Bei Sandra ist die Creme das Highlight der Nachspeise!

      Die Runde in Düsseldorf lässt sich kulinarisch leicht verführen und zückt daher die entsprechenden Punktetafeln!

      Mit 34 Punkten kann Sandra extrem zufrieden sein.
      Mir hat der heutige Abend gut gefallen und auch mit der Platzierung bin ich zufrieden.
      Denn auch wenn ihr Menü Schwächen hatte, so hat sie sehr schön angerichtet und dadurch das Niveau gehoben.
      Das war besonders bei der an sich so simplen Herrencreme von Anno Tobak der Fall, die aber durch den Brownieboden und das Salzkaramel sehr gewann.
      Beim HG war das Wild sehr wild...mein Geschmack wäre es nicht gewesen...aber die Gäste fanden es in Ordnung. Kohl und Birnen, auch optisch sehr schöne Schupfnudeln und eine Soße, die bestimmt lecker war, fand Anklang bei den Mit-Essern.
      Die VS wäre ganz nach meinem Geschmack gewesen. Optimal, wenn sie noch die Stängel am Rucola entfernt hätte. ;) (Und es gab Brot zur VS. :thumbup: Wenn auch nicht selbst gebacken.)
      Heute war sie wesentlich munterer, was mir durchaus gefiel.
      Ich hätte mich auch sehr wohl gefühlt und mindestens 8 Punkte vergeben.
      LG Karin
      Solange es an Kenntnis fehlt, sei man vorsichtig mit dem Urteilen.
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