Darmstadt, Do 4.7.19: Ursula ‘Uschi‘

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      Ich bekoche auch Allergiker, ohne genervt zu sein. Diese Leute sind ihr Leben lang stark eingeschränkt. Ich muss nur manchmal bei EinladungenRücksicht nehmen.
      Das kann ich gut aushalten.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      chilli schrieb:

      Ich bekoche auch Allergiker, ohne genervt zu sein. Diese Leute sind ihr Leben lang stark eingeschränkt. Ich muss nur manchmal bei EinladungenRücksicht nehmen.
      Das kann ich gut aushalten.

      so I.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)
      Ich möchte mal so behaupten, dass es viel schwieriger ist für wirkliche Allergiker zu kochen, als für Leute mit Ich mach dieses, jenes und haste nicht gesehen nicht. Auf Allergiker täte ich total Rücksicht nehmen, auf Leute mit Intoleranzen (hust,hust,) auch ein bisschen und auch bisschen mehr aber auf Leute mit ich mag nicht, da täte ich das vielleicht weg lassen, aber die bekämen keine Extrawurst. Man kann ja zur Seite schieben, was einem nicht gefällt.
      Spoiler anzeigen
      Kleines Beispiel von unserem letzen Restaurantbesuch: Geschnetzeltes von Rind und Schwein mit Egerlingen in einer Pfefferrahmsoße, dazu Butterreis. Kein Wort davon von eingelegten Crannbeeries und genau diese haben mir das Essen verhagelt. Hatte ich vorher aber auch noch nie gegessen.

      Ich kann ein Liedchen davon singen...bin hochgradiger Allergiker, nicht nur Pollen, auch jede Menge Lebensmittelunverträglichkeiten, Laktoseintoleranz inbegriffen. :)
      Und das obwohl ein Kind vom Lande und von kleinauf auch im Dreck gebuddelt.

      Essen gehen ist ganz schwierig!
      Bekannte und Verwandte richten sich nach mir insofern als es da immer was gibt was auch ich essen kann.
      Oder man bringt sich selber was mit, alles kein Problem.

      Warum manche hier meinen eine LI sein eingebildet, kann ich nicht nachvollziehen.
      Ich habe meine seit über 30 Jahren, wurde im Krankenhaus mit einem Test festgestellt.
      Damals wusste man allgemein noch nicht viel darüber und es gab noch keine laktosefreien Produkte.
      Heute gibts sämtliche Milchprodukte laktosefrei.
      Und ansonsten weiß man dann nach so vielen Jahen selber wo was drin ist oder nicht und was man verträgt.

      Cupcake schrieb:

      Heute gibts sämtliche Milchprodukte laktosefrei.

      ich kaufe inzwischen nur noch laktosefreie Milch, für den Cappuccino als H-Milch (gibt den stabilsten Schaum), und ich muss nicht lange überlegen, wohin ich greifen muss, wenn z.B. die Freundinnen meiner Frau (darunter 1 mit LI) zum Karteln kommen - es passt immer. Und ich schmecke da eh' keinen Unterschied.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      Hierbas schrieb:

      ..Zu meiner Zeit mussten aber für eine Verurteilung
      noch Rechtswidrigkeit und Schuld hinzukommen. 8)
      Insbesondere Letztere wird zu verneinen sein, da - auch
      übersteigerte - Katzenaffinität zu den anerkannten Schuldunfähigkeitsgründen zählt. :D

      Zurechnungsunfähigkeit wäre ein Grund, die Rechtsschuld an einer Handlung auszuschließen :whistling:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mia“ ()

      f.p. schrieb:

      Cupcake schrieb:

      Heute gibts sämtliche Milchprodukte laktosefrei.

      ich kaufe inzwischen nur noch laktosefreie Milch, für den Cappuccino als H-Milch (gibt den stabilsten Schaum), und ich muss nicht lange überlegen, wohin ich greifen muss, wenn z.B. die Freundinnen meiner Frau (darunter 1 mit LI) zum Karteln kommen - es passt immer. Und ich schmecke da eh' keinen Unterschied.


      um die Laktose zu "entfernen" ist ein chemischer Prozeß nötig. Der Milchzucker Laktose wird mit Hilfe des Enzyms Laktase in seine Ausgangszucker gespalten. Laktase wird aus Schimmelpilzen oder Hefen gewonnen. Die können gentechnisch verändert sein.
      Das kann bedeuten, dass Menschen nach einiger Zeit allergisch auf die laktosefreien Produkte reagieren.
      Der Rat meiner Ärztin war deshalb, dass die nicht betroffenen Mitglieder der Familie die laktosefreien Produkte nicht verwenden.
      Ich kaufe auch nur laktosefreie Milch für mich. In Butter und Käse ist kaum noch Laktose vorhanden. Frischkäse geht bei mir nicht so gut, den lass ich meist weg oder kaufe für alle den ganz mageren, das funktioniert in geringen Mengen auch gut.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      Den Frischkäse gibts von einer Firma auch lactosefrei.
      Quark, Joghurt, also Sauermilchprodukte werden oft auch in "normal" toleriert.

      Meist hat man ja eine relative (also keine absolute) Lactoseintoleranz, d. h. eine gewisse Menge an Lactose wird vertragen, weil der Körper selber noch Lactase bildet. Ist bei mir der Fall.

      Schnittkäse gilt als praktisch lactosefrei. Butter auch, ist ja nur das Milchfett, Lactose raus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Cupcake“ ()

      So gehts es mir auch. Eine gewisse Menge Laktose vertrage ich. Leider gibt es in vielen Lebensmitteln versteckte Laktose, die z. B. ein besseres „Mundgefühl“ erzeugen soll, so dass man oft nicht genau weiß, wie viel man schon zu sich genommen hat.
      Fertig- oder Halbfertigprodukte meide ich deshalb. Sahnegeschnetzeltes auch.*seufz*
      Ich kaufe bewusster ein.
      Ich habe nicht das Gefühl, dass ich verzichten muss. Es gibt viele Alternativen und manchmal auch die Ersatzprodukte.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.