Tessin, Di 13.8.19: Oliver

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      VS: Mutig, mutig…, wenn man keine Ahnung vom eigenen Menü hat. Warum Oliver den Fisch schon vormehliert hat, auch den Sesam bereits einige Zeit vor dem garen über den Fisch gestreut hat…, bleibt wohl sein Geheimnis…, was ein Glück auch. Leider hat Oliver den Garpunkt vollkommen verpasst. Der Salat, mmmmh…, mir fehlen die Wörters…, kommt bei mir echt selten vor. Sorry, aber die VS war nix.
      HG: Pilze aus der Büxe, die kaum Geschmack aufweisen…, warum…???
      Dann lieber frische Champignons oder auf Pilze ganz verzichten. Das Murmel, kann ich nicht wirklich beurteilen, Risotto, mein Ding, viiiiiiiiiiiiiiel Butter, aber nicht wirklich schlotzig. Der Brokkoli wurde, wie der Seeteufel, arg vernachlässigt. Leider sind die Teller beim Anrichten sehr klein ausgefallen, sah alles sehr überladen aus.
      DS: Ein küchentechnischer Unfall.
      Oliver war bestimmt ein guter Gastgeber, der Empfang topp, allerdings ist er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht geworden. Leider nur 6 ganz schwache Punkte von mir.
      *Eine Welt ohne Butter ist zwar möglich, aber sinnlos*

      mephisto schrieb:

      el tomate schrieb:

      Murmeltier als Hauptgericht ?
      Das kann doch wohl nicht wahr sein.
      Von mir bekommt Oliver sein Fett weg...

      versteh ich jetzt nicht. Was spricht dagegen, Murmeltier zu essen? Offensichtlich ist das eine regionale Spezialitäte im Tessin. Nichts gegen einzuwenden!

      mag ja sein.
      aber dann bitte nicht wie Schappi zubereiten!
      ich stelle mir gerade vor, es wäre ein schönes Ragout geworden, z.B. wie Hasenpfeffer.
      "Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Hand - wohl aber, dass ich lebe, solange ich lebe".
      (Seneca)

      Uruca schrieb:

      Frittierte Grillen schmecken leicht nussig und wenn man die Ekelgrenze mal runterfährt (in Asien werden noch ganz andere Insekten gegessen) dann
      kann man wohl fast alles essen.

      ...wie du schon geschrieben hast, man muss halt seine Schmerzgrenze überwinden. Schlange und Krokodil, ich gestehe,
      gingen bei mir nur mit Augen zu, obwohl die Speisen ganz lecker aussahen.
      *Eine Welt ohne Butter ist zwar möglich, aber sinnlos*

      f.p. schrieb:

      mephisto schrieb:

      el tomate schrieb:

      Murmeltier als Hauptgericht ?
      Das kann doch wohl nicht wahr sein.
      Von mir bekommt Oliver sein Fett weg...

      versteh ich jetzt nicht. Was spricht dagegen, Murmeltier zu essen? Offensichtlich ist das eine regionale Spezialitäte im Tessin. Nichts gegen einzuwenden!

      mag ja sein.
      aber dann bitte nicht wie Schappi zubereiten!
      ich stelle mir gerade vor, es wäre ein schönes Ragout geworden, z.B. wie Hasenpfeffer.


      Tatsächlich war es lieblos zubereitet,
      die Stücke aufgekocht - nicht angebraten -
      und mit Fertigfond und Mehlpampe 'vollendet'. :|

      Meine Meinung :

      Oliver sollte künftig der Versuchung widerstehen selber zu kochen und ausschließlich Gast sein. Diese Rolle beherrscht er besser.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      Haendlmaierin schrieb:

      Was für ein schöner Empfang, mit den Fischleins im Essigsud, verschiedene Salami, hiesiger Merlot aus dem Steingut.
      Das ist Lebensart, die ich sonst so oft beim PD vermisse.


      Und dort kann man die amuse gueule auch auf einer ollen Steinmauer servieren und es hat Stil. Endlich einmal nicht die toten Maschendrahtzaun-Gärten mit den unvermeidlichen Baumarkt-Korbgeflecht-Lounge-Scheußlichkeiten.

      Uruca schrieb:



      Frittierte Grillen schmecken leicht nussig und wenn man die Ekelgrenze mal runterfährt (in Asien werden noch ganz andere Insekten gegessen) dann
      kann man wohl fast alles essen.


      Ich halte nix von diesen Mutproben-Gerichten. In Peru möge man Meerschweinchen essen, in Lappland Rentier
      , in Bayern Saures Lüngerl :D . Muss ich nicht mal probieren.
      Fazit:
      Tatsächlich hat Oliver im wesentlichen
      einkaufen und herrichten lassen :whistling:
      und das schöne, mittelalterliche Haus präsentiert.
      Mehr nicht.
      Natürlich kann man großzügig darüber hinweg sehen,
      dass in dieser Soap auch ansprechende Kocherei
      von nicht unmaßgeblicher Bedeutung ist.
      Hoffentlich bleibt Oliver so nett und gemütlich.
      (Abgesehen von der Putzdüse :saint: ).
      Heute ist erst Dienstag. :stricken:

      Wikipedia meint:

      Nutzung Murmelfleisch wurde früher häufig in der Küche verwendet. Auch wenn dies heute selten geworden ist, finden sich im Internet eine Reihe von Rezepten. Auch die offizielle Webseite des österreichischen Bundeslandes Tirol (Seitenüberschrift „Murmeltiere – so süüüüß! Und lecker!“) warb bis etwa 2011 noch mit einem Kochrezept um Touristen: „Murmeltierfleisch ist sehr zu empfehlen! Gut zubereitet ist es eine Delikatesse.“[12] Dem Aufwand bei der Zubereitung dürfte zu verdanken sein, dass das Murmeltier heute nicht mehr in den Kochbüchern steht. „Frischem Fleische haftet ein so starker erdiger Wildgeschmack an, daß es dem an diese Speise nicht Gewöhnten Ekel verursacht“, heißt es in Brehms Tierleben.[13] Vor allem das Fettgewebe gilt als kaum genießbar. Das aus diesem Grunde gut entfettete Tier wurde deshalb vor dem Braten zusätzlich geräuchert oder gekocht und das Kochwasser weggeschüttet.

      Das Fett gilt in der Volksmedizin als wirksam gegen Husten, Magenleiden, Übelkeit, zur Blutreinigung oder allgemein zur Stärkung; äußerlich (Murmeltiersalbe) gegen Gliederschmerzen, Frostbeulen oder Sehnenzerrung.

      Was ich durchaus bemerkenswert finde.....auch hier im Forum flackert kurz der Glaube an Murmeltiersalbe auf, wenn es sich um Nashorn, Tigerzahn etc. handelt, sind wir, zurecht, mehr als kritisch.....
      Daniel, mir schmeckt´s nicht.
      Trotzdem eine schöne Woche. Die Landschaftsaufnahmen sind herrlich.
      Originell war der Ort des Aperitivs. Rustikal, bei schönem Wetter blauer Himmel, an einer alten Steinmauer, so schön kann Romantik sein ^^
      Mir würde jedoch ein guter Merlot aus einem schönen Glas besser schmecken als aus dem Haferl. Ich hätte die Vorstellung, dass es im Haferl kein Wein ist sondern Traubensaft, Kopfsache eben, bei meinem Kopf jedoch nicht verwunderlich :D
      Wenn du Frieden willst, putz deine Reisschale
      (aus China)

      Mar-Len schrieb:

      Daniel, mir schmeckt´s nicht.
      Trotzdem eine schöne Woche. Die Landschaftsaufnahmen sind herrlich.
      Originell war der Ort des Aperitivs. Rustikal, bei schönem Wetter blauer Himmel, an einer alten Steinmauer, so schön kann Romantik sein ^^
      Mir würde jedoch ein guter Merlot aus einem schönen Glas besser schmecken als aus dem Haferl. Ich hätte die Vorstellung, dass es im Haferl kein Wein ist sondern Traubensaft, Kopfsache eben, bei meinem Kopf jedoch nicht verwunderlich :D

      Aber ein Boccalino ist im Tessin einfach Usus.
      Viele wollen etwas sein, kaum einer will was werden!