Bodensee, Fr 7.2.20: Marika

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      Bodensee, Fr 7.2.20: Marika

      Marika, 49 Jahre:
      • Vorspeise: Jakobsmuscheln mit Fenchelgemüse auf Paprikaspiegel
      • Hauptspeise: Kalbsbäckle mit zweierlei Püree und Gemüse
      • Nachspeise: Schokotarte, Riebelknödel, Himbeersorbet
      (Alle Angaben ohne Gewähr)

      Gäste und Reiher bieten den schönsten Anblick, wenn sie sich erheben.
      (Aus China)

      f.p. schrieb:

      und auch am letzten Tag Beliebiges, nichts Regionales ….

      Wie bist du denn drauf? 8o
      Steht irgendwo festgeschrieben, dass die GG beim dPD regional kochen müssen? Lass die GG doch kochen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, wobei sie sich sicher fühlen und was ihnen schmeckt.
      Du selbst kochst doch auch nicht ständig regional, woher kommt dann der Anspruch beim dPD ?

      cremant schrieb:

      f.p. schrieb:

      und auch am letzten Tag Beliebiges, nichts Regionales ….

      Wie bist du denn drauf? 8o
      Steht irgendwo festgeschrieben, dass die GG beim dPD regional kochen müssen? Lass die GG doch kochen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, wobei sie sich sicher fühlen und was ihnen schmeckt.
      Du selbst kochst doch auch nicht ständig regional, woher kommt dann der Anspruch beim dPD ?

      meist sind beim PD doch 1-2 Kandidaten dabei, die ihre Region kulinarisch vorstellen wollen. Und Bodensee/Markgräfler Land bieten doch wirklich einiges. Und viele andere Regionen in D haben doch wunderbare "regionaltypische" Gerichte. Mir gefällt das. Mir gefällt natürlich auch, wenn immigrierte Kandidaten dabei sind, die ihre Heimatküche präsentieren.
      da ich täglich ein frisch gekochtes Mittagessen auf den Tisch bringe, koche ich sicher "nicht ständig regional", aber überwiegend; ich kaufe ein bei der Gärtnerin im Donautal, beim Kartoffelbauern im Nachbardorf, beim Geflügelhof und dem Bio-Schweinezüchter (Mangalica!) von der Alb auf dem Ulmer Wochenmarkt, selbst unser Edeka-Supermarkt hat ein regionales Angebot.
      ich will damit auch meine Wertschätzung für die regionalen Produzenten ausdrücken - sie heben sich doch deutlich ab von der Lebensmittel-Industrie.
      fruo, ergo sum

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „f.p.“ ()

      @f.p.
      Ich kann Dein Ansinnen ;) nachvollziehen.
      Da z.B. ich weit weg vom Bodensee lebe,
      würden mich regionale Spezialitäten mehr interessieren,
      als der x-te Bäckchen-Aufguss. :sleeping:
      Ich weiß nicht,
      ob die pdDler nicht wollen oder nicht dürfen,
      was der Sender vorgibt, inwiefern die Gastgeber
      motiviert werden oder auch nicht.
      Es muss nicht Abend für Abend 'traditionell' gekocht werden,
      hin und wieder wäre schon schön.
      Soweit ich mich erinnere, gab es diese Zeiten
      bei dpD tatsächlich auch.
      Trost :11z: :
      Die guten regionale Länderprogramme,
      die sich ausschließlich damit befassen,
      was Regionen zu bieten haben,
      und Überliefertes mit Neuem verbasteln.
      Oder einfach arte schauen.

      ich mag regionale Küche, da die aber oft Regionenübergreifend ist, kommt es zu den "langweiligen" Menüs.
      Wenn in Hamburg Labskaus serviert wird, wurde auch schon die Nase gerümpft, weil das zu regional ist. Manchmal ist es wirklich schwer.

      Ich mag es, wenn diese regionale Küche neu interpretiert wird. Das ist die Kreativität, die ich beim pD suche.
      Diese Abende sind für mich die Highlights, auch wenn diese Menüs nicht gewinnen und manchmal Unverständnis ernten.
      Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn es Spass macht.

      Das mit der Auswahl des Menüs, das man präsentieren will, ist so eine Sache . . . zweischneidig.

      Mache ich was regional-typisches, aber zwei andere auch, kann es langweilig werden und durch
      den Wiederholungsfaktor birgt es die Gefahr, weniger Punkte zu bekommen. Auch wenn viele
      "Zugereiste" dabei sind, die den Bezug zur Region nicht so ausgeprägt besitzen, kann das nach
      hinten losgehen. Ähnlich mit einem Menü aus der "fremden" Region, aus der ich stamme.
      Wenn es bei einem Dinner "Südhessen" drei mal Handkäse gäbe, wäre das auch nur was für die
      Hardcore-Fans wie mich - für die TAB wäre es nix, trotz des regionalen Bezuges.

      Kocht man "Urlaubsküche", sitzen die ahnungslosen Experten am Tisch, noch nie in dem Land
      gewesen, aber ganz sicher in der Beurteilung, wie es hätte "authentisch" sein müssen.

      Jemand der wohlwollend beurteilt, sich auf unbekanntes Vorurteilsfrei einlässt, ist leider selten dabei.
      Aber genauso schlimm wie die Unwissenden sind die Taktierer ;( Bert
      Ich bin Hesse! Und des is ja bekannt, ein Hesse is net dazu da, annern Mensche glücklich zu mache. :evil:
      also, nach ihrer Vorstellung heute:
      Marika (Betonung auf der 2. Silbe und alle 'a' als 'á' ausgesprochen) stammt aus der Schweiz, und folglich leitet sich ihr Name auch nicht nach "K.u.K. Art" ab:
      der ungarische Name "Mari" für "Maria" wird mit offenem "a" (fast wie "o") ausgesprochen und natürlich (wie JEDES Wort im Ungarischen ohne jede Ausnahme) auf der 1. Silbe betont. Und die Verkleinerungsform "ka" wir auch stets mit dem offenen "a" ausgesprochen:
      Anyaka = Mütterchen
      Angyalka = Engelchen
      Marika = Mariechen
      Píroska = Rotkäppchen
      und meistens hängen die nächsten Verwandten noch ein "édes" = "süß" dran - die Ungarn sind sehr sentimental ….
      fruo, ergo sum

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      Allerdings muss man lobend erwähnen, dass sie nicht strategisch runterpunktet.

      Wenn ich mir dagegen den Majoselbstkäufer ansehe, der selbstgemachte Löffelbiskuits einfordert
      Achtung kann Spuren von Sarkasmus, Ironie und Zynismus enthalten
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