Düsseldorf. Fr 21.2.20: Christopher

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      Chris - hohe Sprüche fallen tief!

      Es war in dieser Woche das Salz in der Suppe, das Gewürz am Püree und der Kritiker der hohen Kochschule. Chris verstand es perfekt, bereits ab Montag, die Dinnergemeinde zu spalten. Das Urteil ging von "süß der junge Kerl" bis zu "Boah, kann der junge Kerl mal die Klappe halten"! Ungeschönt und ohne Blatt vor dem Mund, sprach der Kritik direkt am Tisch aus und haute so machen Gang in die Pfanne!

      Nun kommt des Rätsels Lösung auf den Zuschauer zu und Chris beginnt selbst zu kochen. Wirkt nicht mehr ganz so nassforsch, aber dennoch, sicher in seinen Ausführungen. Dieses Menü muss durchdacht und gut geübt sein, wenn nicht, dürfte der Gastgeber tief fallen. Er schneidet, mit einem professionellen Messerset, er kauft Fleisch von besten Rinderzüchter jenseits der Meere und er fischt Muscheln direkt aus der Nordsee. Chris hegt eine Neigung zu echten Hipsternzutaten und lernte kochen vom Internet. Leider hat er sich im Internet auch ein paar Attituden abgeschaut, die nicht zu einem Kochlehrling passen.

      Pürre wird noch feiner, Blaubeeren noch cremiger und Fleisch noch stärker durchgebraten. Es rotiert ein Männchen in der Küche und bekommt einen roten Kopf! Stück für Stück verliert Chris seine Attituden und sein Menü zeigt immer deutlichere Missstände auf.

      Apero: süßer Wein begleitet vom kräftigen Käse! Leider, außer Wasser, keine Alternativen.

      Vorspeise: wundervolle Jakobsmuscheln finden zu den Gästen. Muss der Klecks Blaubeergelee sein? Die Ansicht der Gäste ist zwiespältig.

      Hauptgang: Fleisch zu lange im Ofen, das Püree bereits kalt. Chris richtet seine Teller extrem umständlich an und verliert dabei ein wenig den Überblick! Hans bekommt einen Weißwein der bereits optisch nicht wirklich überzeugt.

      Bei den Getränken hat sich der heutige Koch einfach falsch beraten lassen.

      Dessert: Biskuit mit flüssiger Creme! Drei Blaubeeren können das Ergebnis nicht verbessern.

      Chris suchte das Spiel mit den Großen und zeigte dabei, die angestrebte Kochausbildung kann durchaus noch auf fruchtbaren Boden fallen.

      Der Gewinn geht an die beiden Teilnehmerinnen und es bleibt nur den Nachgeschmack, weder der Älteste der Runde noch der Jüngste, konnten überzeugen.

      Sympathie ist doch keine Frage des Alters!

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